Das Weihnachtsportal 2017

Raclette an Weihnachten

Die Vor- und Nachteile auf einen Blick

Während viele Familien das traditionelle Gänseessen oder saftige Rindsrouladen zum heiligen Abend präferieren, steht bei anderen der Raclette-Grill auf dem Tisch. Für andere wiederum ist das Raclette-Essen ein typisches Event zu Silvester, das traditionsgemäß unter Freunden oder innerhalb der Familie zelebriert wird. Wir wollen uns an dieser Stelle ein wenig genauer anschauen, wo die Vor- und Nachteile des Raclette-Essens liegen und für wen das Raclette auch zu Weihnachten eine attraktive Alternative sein kann.

 

 

Raclette-Essen: Essen als abendfüllendes Programm

Wer den Raclette-Grill aufbaut und mit mehreren Teilnehmern am Tisch sitzt, der muss Zeit mitbringen. Raclette ist nicht nur eine Art der Essenszubereitung, sondern vielmehr ein abendfüllender Programmpunkt, der sich über mehrere Stunden hinziehen kann. Dies ist auch der Grund, wieso diese Art der Essenszubereitung inbesondere am Silvesterabend von vielen Gesellschaften präferiert wird: Man verbringt den Abend bis zum Jahreswechsel in trauter Runde am Tisch und isst mit viel Genuss und Zeit.

 

Bei vielen Familien ist das endlose Essen am heiligen Abend aber nicht erwünscht. Kinder warten auf die Geschenke, wollen ausprobieren. Da muss das Essen manchmal schneller und unkomplizierter gehen.

 

 

Individuelles Essen einfach und gesellig zubereitet

Wer sein Essen am Raclette-Grill zubereitet, der hat die Möglichkeit, seine Mahlzeit in kleinen Portionen ganz individuell gemäß des eigenen Geschmacks zuzubereiten: kleingeschnittene Paprika, Tomaten, unterschiedliche Variationen von Käse, Pilze und Zwiebeln und natürlich das auf dem heißen Stein gegrillte Fleisch – jeder wählt die Zutaten, die er mag. Das Raclette-Grillen stellt sicher, dass jede Geschmacksrichtung bedient wird und jeder bei der Mahlzeit fündig wird. Die Zubereitung des Essens ist beim Raclette-Grillen Bestandteil des Abends und gehört zur Mahlzeit. Geselligkeit und nette Gespräche werden groß geschrieben.

 

 

Raclette zu Weihnachten – nur ein Snack und zu wenig festlich?

Viele Familien entscheiden sich dazu, den Raclette-Grill am heiligen Abend im Keller stehen zu lassen. Kleiner Kritikpunkt, den sich diese Art der Essenszubereitung nämlich immer mal wieder gefallen lassen muss, ist der, dass die Mahlzeit als wenig festlich und feierlich empfunden wird. Zwar ist jeder Teilnehmer eingebunden und zu behaupten, die kleinen „Snacks“ aus den Schaufelchen und das schnell gegrillte Fleisch würden nicht schmecken, wäre sicherlich falsch. Am Ende des Tages hat das festliche Weihnachtsmenü, das ansehnlich auf dem Teller serviert wird aber dennoch die Nase vorn, wenn es darum geht, den Abend durch ein festliches Weihnachtsmenü zu einem ganz besonderen zu machen.

 

Raclette-Grillen mit Kindern?

Einen Raclette-Abend mit Kindern planen? Auch das ist möglich, vorausgesetzt die Kinder sind alt genug und können sich bereits in Geduld üben. Der Raclette-Abend mit Kindern wird dann perfekt, wenn es kinderfreundliche Zutaten gibt. Geschnetzeltes auf dem Steingrill und Fruchtgemüse wie Tomate und Paprika im Schaufelchen sind Zutaten, die jedes Kind zu schätzen weiß.

 

Tipp: Die meisten Kinder schwören auf Mais! Mit Kindern unter 6 Jahren sollten Sie allerdings auf das Raclette-Essen verzichten. Auch aus Gründen der Sicherheit (Verbrennungsgefahr) sollten die Kinder ein gewisses Mindestalter haben, um an dieser Form der Essenszubereitung mit Spaß teilnehmen zu können. Wählen sie zusammen mit Kindern bestenfalls einen anderen Zeitpunkt als Weihnachten. An diesem Tag ist es schon aufregend genug und die Zeit fürs Essen aus Kindersicht knapp.