Das Weihnachtsportal 2017

Krippenspiel

Tradition zur Weihnacht

Viele Leute, die ansonsten nicht häufig oder auch gar nicht in die Kirche gehen, gehen auf jeden Fall an Weihnachten zum Weihnachtsgottesdienst. Ein besonderer Höhepunkt ist oftmals das Krippenspiel.

Bei uns gibt es für die Kindergarten- und Krippenkinder immer einen extra Weihnachtsgottesdienst, in dem die Kinder dann selbst ein Krippenspiel aufführen. Das muss dann auch nicht zwingend eine spielerische Darbietung von Christis Geburt sein, wie das normalerweise die Regel ist.

In der Bibel gibt es 2 Versionen von Christi Geburt. Die bekanntere der beiden ist die, die Lukas in seinem Evangelium beschreibt. Sie beginnt damit, dass der damalige römische Kaiser Augustus eine Volkszählung wollte und alle Menschen dazu aufgefordert hat sich in ihrer Heimatstadt in Steuerlisten einzutragen. Alle Menschen machten sich auf den Weg. Auch Josef und die hochschwangere Maria aus Nazareth sind nach Bethlehem losgezogen, wo bei der Ankunft Marias Wehen eingesetzt haben. Sie suchten einen Ort, an dem sie bleiben konnten, doch es war alles besetzt. So gelangten sie in einen Stall, in dem Maria dann ihren Sohn zur Welt brachte und ihn in eine Krippe legte.

Parallel dazu hüteten Hirten ihre Herde auf einem Feld, als ihnen ein Engel erschien. Der Engel erzählte ihnen von der Geburt eines Jungen in Bethlehem, der der Retter der Welt sein soll. Der Engel forderte von den Hirten, dass sie sich auf den Weg nach Bethlehem machen, wo sie das Kind in einer Krippe finden würden.

Als die Hirten in Bethlehem angekommen sind, fanden sie den Jungen in der Krippe und verkündeten die frohe Botschaft Gottes über die Geburt Christi. Maria ließ ihren Sohn auf den Namen Jesus taufen.

So oder so ähnlich spielen sich die meisten Krippenspiele ab. Neben Maria und Josef gibt es im Stall noch einen Ochsen, einen Esel und Schafe. Natürlich gibt es auch sehr viel künstlerische Freiheit. Aber schließlich gibt es ja auch keine Fotos von Christi Geburt…