Das Weihnachtsportal 2017

Weihnachten in Frankfurt

In Frankfurt gibt es gleich mehrere Weihnachtsmärkte, von denen jeder einzelne etwas Besonderes ist.

Vor der beeindruckenden Kulisse des Römerbergs und des Paulsplatzes hat einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands seinen Platz. Rund drei Millionen Menschen stimmen sich hier jährlich auf die Festtage ein. Ein besonderer Blickfang ist der Weihnachtsbaum, der nicht nur durch seine Beleuchtung, sondern schon allein durch seine beachtliche Größe beeindruckt. Die Händler und Aussteller haben ihre Buden sehr kreativ und aufwändig gestaltet und fügen sich perfekt in die historische Kulisse ein. Neben dem klassischen Angebot wie Baumschmuck oder Kerzen finden Besucher hier auch das Besondere. Kunstvolle Dekorationsartikel, gefertigt nach alter und auch neuer Handwerkstechnik, sind ideale Geschenke. Typische Spezialitäten prägen das kulinarische Angebot. Heiße Maronen, Lebkuchen und Punsch sind immer eine gute Wahl, und für die kleinen Besucher stehen nostalgische Weihnachtskarussells bereit.

Das umfangreiche Rahmenprogramm sorgt für Abwechslung. Adventskonzerte, das Krippenspiel oder auch das Turmblasen an der Nikolauskirche sind ein Erlebnis. Ein besonderes Highlight ist das „Große Stadtgeläute“. Nur viermal im Jahr, jeweils vor den großen Kirchenfesten, läuten die 50 Glocken aller zehn Kirchen in der Innenstadt gemeinsam für eine halbe Stunde und sorgen so für ein weltweit einmaliges Konzert.

Der Künstlerweihnachtsmarkt Paulskirche/Römerhalle ergänzt den großen Weihnachtsmarkt auf seine ganz besondere Weise. Ins Leben gerufen wurde er ursprünglich als Selbsthilfe – Initiative und lockt mittlerweile mehr als 20 000 Besucher an. Rund 90 Künstlerinnen und Künstler präsentieren hier exklusive Werke wie Bildhauerei, Malerei, Skulpturen und auch Unikate aus unzähligen Materialien. Wer das Besondere sucht, ist hier richtig.

„Klein aber fein“ lautet das Motto auf dem Sachsenhäuser Weihnachtsmarkt. Unter dem Goetheturm geht es sehr besinnlich zu. Der kleine Weihnachtsmarkt hat zwar nur wenige Stände, aber trotzdem müssen Besucher hier auf nichts verzichten.

„God Jul!“ heißt es auf dem Schwedischen Weihnachtsmarkt Preungesheim. Der schwedische Kirchenverein in Frankfurt an der Wolfsweide veranstaltet den Weihnachtsmarkt bereits seit dreißig Jahren. Die festlich geschmückten Buden präsentieren anspruchsvolle Handwerkskunst. Natürlich dürfen auch die typischen Elche nicht fehlen, die man am Souvenierstand bekommen kann. Das kulinarische Angebot ist skandinavisch geprägt. Hier gibt es keinen Glühwein, sondern das Pendant Glögg. Mit Mandeln und Rosinen serviert hat man sogar eine kleine Mahlzeit. Für den großen Hunger bieten sich schwedische Princesstorte, landestypische Leckereien oder Fisch an.

Auf dem Weihnachtsmarkt am Höchster Schloss bieten hauptsächlichVereine und Institutionen aus der Umgebung ihr Sortiment an. Rund fünfzig geschmückte Buden präsentieren hier Handgefertigtes, und auch klassische Waren an. Die Unterhaltung erfüllt auch gehobene Ansprüche. Während die kleinen Besucher sich eher für das Karussell und den Weihnachtsmann begeistern, können die Erwachsenen die festlichen Klänge der Posaunen genießen oder auch klassischen Jazz erleben. Das kulinarische Angebot bietet neben klassischen Köstlichkeiten auch extravagantes wie Grünkohl mit Pinkel und sogar vegetarische Menüs. Die Feuerzangenbowle kann hier zum gleichnamigen Film genossen werden, welcher auf einer Leinwand läuft.