Das Weihnachtsportal 2017

Weihnachtsbräuche in Italien

Ob Weihnachtsessen oder Dekoration - wie sich das italienische Fest von unserem unterscheidet

Weihnachtsbräuche haben in Italien einen sehr großen Stellenwert in der Gesellschaft. Die Weihnachtszeit beginnt hier mit dem Nikolaustag am 6. Dezember. Der nächste wichtige Festtag ist der 13. Dezember. An diesem sogenannten „Santa Lucia“ Tag werden die armen Menschen beschenkt. Das Weihnachtsfest wird am 25. Dezember im ganzen Land gefeiert. Den Abschluss bildet der 6. Januar. In der Nacht zum 6. Januar besucht die Zauberin „La Befana“ die Familien. Artige Kinder erhalten Süßigkeiten, nicht folgsame Kinder finden in ihren aufgestellten Schuhen nur Kohlestückchen.

Der Tag des 25. Dezembers beginnt mit der Bescherung. Diese werden entweder vor die Kinderzimmertür oder unter den Tannenbaum gelegt. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern wählen die meisten keinen gefällten, sondern einen lebenden Baum mit Wurzeln. Der Baum steht meistens in einem Topf und bleibt bis zum 6. Januar in der Wohnung stehen. Viele Italiener wählen aber auch einen künstlichen Baum aus Plastik, der jedes jahr wiederverwendet wird. Der 8. Dezember (Maria Empfängnis) ist bezüglich der Weihnachtsbräuche ein sehr wichtiger Tag. Im ganzen Land werden Krippenspiele aufgeführt.

Das Weihnachtsessen in Italien

Weihnachten ist ein Familienfest und dabei darf das traditionelle Weihnachtsessen auf keinen Fall fehlen. Dieses Festessen findet bei manchen Familien am Abend des 24. Dezembers, bei anderen erst am 25. Dezember zur Mittagszeit statt. Ein absolut klassisches Weihnachtsgericht gibt es bei der italienischen Bevölkerung nicht. Was aber im ganzen Land gleich ist, ist die große Menge an Essen, die aufgetischt wird. Bei sehr vielen Festessen darf jedoch der Nachtisch „Pandoro“ oder „Panettone“ nicht fehlen. Unter diesen Köstlichkeiten versteht man ein süßliches Brot, das in der Regel mit Mascarponecreme gegessen wird.


Dekorationen rund um Weihnachten

Während die weihnachtliche Dekoration in italienischen Wohnungen relativ schlicht ist, gewinnt sie auf öffentlichen Plätzen immer mehr an Bedeutung. In der Vorweihnachtszeit werden Straßen und Geschäfte mit zahlreichen Lichterketten und leuchtenden Weihnachtsbäumen geschmückt. Während es die Weihnachtsmärkte früher vor allem in Südtirol gab, sind Sie jetzt im ganzen Land in der Vorweihnachtszeit nicht mehr wegzudenken. Auch die weihnachtliche Krippe spielt eine große Rolle und darf in keinem Haushalt fehlen.