Das Weihnachtsportal 2017

Warum feiern wir Weihnachten?

Weihnachtszeit ist Konsumzeit

Weihnachten. Das bedeutet für Kinder, jeden Tag bis Heiligabend zu zählen. Ungeduldig darauf zu warten, bis es endlich so weit ist und die Eltern immer wieder mit der Frage zu bohren, wann denn nun endlich Bescherung ist. Für Eltern beziehungsweise Erwachsene dagegen symbolisiert diese Zeit nicht unbedingt stets Freude, Besinnlichkeit und Ruhe. Ganz im Gegenteil. Nicht wenige stöhnen auf, wenn sie an den Stress denken. Hier eine Weihnachtsfeier, da noch ein Geschenk besorgen. Und das Essen für die Feiertage muss auch rechtzeitig geplant werden.

Aber abgesehen davon, ob nun die Freude oder die Skepsis an Weihnachten überwiegt, ist es wichtig zu erkennen, was eigentlich genau gefeiert wird. Bei all den Videospielkonsolen, neuesten Tablets, Smartphones oder klassisch den Büchern, Wollsocken und Krawatten, wäre es schade, dass dieser Ursprung in Vergessenheit gerät. Der Ursprung der Nächstenliebe. Die Weihnachtszeit bedeutet praktisch gesehen vor allem Nächstenliebe. Eigentlich sollte dieser Wert das ganze Jahr über selbstverständlich sein und dementsprechend vorbildlich praktiziert werden. Doch bei allem Alltag wird dies nur zu gerne vergessen. Damit die Nächstenliebe und Besinnlichkeit aber nicht vollkommen begraben wird, soll Weihnachten die Menschen an dieses wunderbare Geschenk erinnern, welches keinen einzigen Cent kostet. Die schönsten Dinge im Leben gibt es eben doch noch zum Glück umsonst.

Was steckt denn nun hinter Weihnachten wirklich?

Der Aspekt der Nächstenliebe beinhaltet ja nur den praktischen Teil. Welche Geschichte sich dahinter verbirgt, das gilt es schließlich auch zu erwähnen. Wenn es um Ostern oder vor allem Pfingsten geht, wird es für einige schon schwierig, die Frage zu beantworten, warum es diese Feste gibt. Nicht so bei der Weihnachtszeit. Die Meisten wissen es, auch die Kinder. Die Weihnachtszeit wird von all den Christen auf der Welt gefeiert. Dabei steht die Geburt von Jesus Christus im Vordergrund. Weihnachten gehört somit zu den wichtigsten Feiertagen bei uns. Christen glauben daran, dass Jesus der Sohn Gottes ist, welcher auserwählt worden ist, die Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Daher auch der Name Christus, was so viel wie der Gesalbte oder der Erlöser bedeutet. Die Weihnachtszeit repräsentiert damit die Menschenwerdung Gottes, der in der Gestalt Jesus den Menschen erschienen ist. Wann Jesus genau geboren wurde, ist nicht bekannt. Allgemein wird jedoch der 25. Dezember genannt, zumindest wurde dieser Tag im Laufe der Geschichte von der Kirche so festgelegt. Bleiben allerdings viele Fragen noch offen, etwa: warum steht spätestens an Heiligabend in jedem Wohnzimmer ein Tannenbaum? „Schuld“ daran sind unter anderem die Germanen. Zwar kannten diese noch kein Weihnachten, aber sie feierten die Sonnwende mit dem Verbrennen von Holz, um die Asche zu verstreuen und für fruchtbare Felder zu sorgen. Auch das antike Rom hat seine Finger im Spiel: Zweige und Kränze von Nadelbäumen wurden zu besonderen Anlässen verschenkt und sollten Glück bringen.

 

Weihnachtszeit ist Konsumzeit

Nicht wenige feiern heute das Fest, nicht primär um der religiösen Bedeutung willen, sondern mehr aufgrund des kulturellen Status`. In den letzten Jahrzehnten kam immer mehr die Kritik auf, die Adventszeit gleiche eher einem Wettrennen um die größte Konsumlaune denn der Besinnlichkeit und des In – Sich – Kehrens. Natürlich stellen die Geschenke etwas Schönes dar. Jedoch sollte niemals in Vergessenheit geraten, warum unter dem Christbaum das Samsung Galaxy S8 für die Tochter liegt.